Mal eben die (eigene) Zukunft retten?

drobs Mai 2019

drobs Mai 2019

Schon gespannt, was die Mai-drObs so bringen mag? Unser Titelthema lautet diesmal – sehr passend zu den anstehenden Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai – „Demokratie wagen!“ und ist voll gepackt mit Geschichten rings um das Thema Demokratie. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde – sie bilden die Essenz, aus der Demokratie gemacht ist. Mit jeder Wahl stellen wir aufs Neue die Frage danach, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.  

Eine freie, friedliche Gesellschaft lebt vor allem von sozialem Frieden – also dem Gefühl großer Teile der Bürger, dass ihr Grundbedürfnis nach materieller und öffentlicher Sicherheit, Anerkennung in Job, Privatleben und Gesellschaft sowie nach gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe erfüllt wird. Die Zusammensetzung des Dresdner Stadtrates hat auch auf diese Fragen maßgeblichen Einfluss. Und so haben die rund 50 im Dresdner Bündnis für Existenzsicherung und Menschenwürde organisierten Initiativen jene Menschen befragt, die in besonderem Maße auf ein tragfähiges soziales Netz in unserer Stadt angewiesen sind – vom Wohnungslosen bis zur Crystal-abhängigen Mutter: Was sind ihre dringendsten Anliegen an unsere Politiker? Neun Parteien wurden mit den gebündelten Fragen konfrontiert -sieben haben geantwortet. Antworten schuldig blieben trotz Fristsetzung und Erinnerung lediglich die AfD und die Freien Wähler. Da wir die Ergebnisse im Heft nur stark komprimiert wiedergeben konnten, werden die kompletten Antworten der Parteien in den kommenden Wochen hier auf unserem Facebook-Profil ungekürzt veröffentlicht werden

Die neue drObs zeigt, was das Bekenntnis zum demokratischen Gedanken alles bewegen, welche Möglichkeiten es dem Einzelnen als auch der Masse eröffnen kann: Aktuell in aller Munde: die „Klimastreiks“ der Fridays for Future-Bewegung: Kinder und Jugendliche, die für ihre Zukunft demonstrieren statt in die Schule zu gehen – möglich macht das unsere Demokratie, die auch Minderjährigen weitgehende Beteiligungs- und vor allem Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit einräumt. Doch was kann eine schulstreikende Jugend in Deutschland in Sachen Weltklima bewegen, wenn man sich vor Augen hält, dass derartige Proteste etwa im weltweit größten Klimasünder, dem autoritär regierten China, undenkbar wären? Wir haben uns dazu mit Kevin und Helene unterhalten, die für die Dresdner F4F-Bewegung alle zwei Wochen „Klimastreiks“ organisieren.

Wir haben außerdem mit Oscar Choque einen Mann getroffen, der aus eigenem Erleben weiß, wie es ist, wenn man sich nicht auf Menschenrechte berufen kann, weil man einer gesellschaftlich wenig anerkannten Minderheit angehört. heute kämpft Oscar Choque von Dresden aus für die Verbesserung der Menschenrechtslage in den Zinn-Minen seiner bolivianischen Heimat, die für den Außenhandel der EU von wachsender Bedeutung sind. Doch die EU tut sich schwer mit der Kontrolle bestehender Regelungen. Trotz langjähriger Wahldresdnerschaft darf Oscar Choque zur Europawahl keine Stimme abgeben – „unfair“, wie er findet.

Alles Weitere ab kommendem Montag in der neuen „drObs“!!

 
 
 
 
 
 
 

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