Wie gehst Du mit mir um?

drobs 2016/02

Drobs 2016-02
Februar 2016

Mit dem Zuhören ist es nicht immer ganz einfach. Wie oft geschieht es, die Rede des anderen abkürzen zu wollen? Schließlich weiß man ja , was er sagen will, und außerdem haben wir unsere Antwort schon parat. Dieses „Schubladendenken“ vereinfacht vieles. Man muss nicht mehr richtig zuhören, man muss nicht überlegen, was man dieses Mal antwortet. Ist doch prima! Oder?

Bei dieser Art Kommunikation geht allerdings vieles verloren. Man merkt nicht, ob der andere sich verändert. Dass er vielleicht gerade etwas sagt, was zum Nachdenken anregt.

Ich weiß, dass ich daran wachsen würde, wenn mir jemand etwas mitteilt, das ich so noch nicht bedacht hatte. Und je mehr ich spüre, dass der andere wohlwollend mit mir spricht, umso lieber höre ich ihm zu. „Ich brauche keinen Freund, der mit dem Kopf nickt, wenn ich mit dem Kopf nicke, und der den Kopf schüttelt, wenn ich mit dem Kopf schüttele, denn das kann mein Schatten viel besser“, habe ich mal auf einer Spruchkarte gelesen.

Für mich gelten im gesellschaftlichen Bereich die gleichen Regeln wie im persönlichen Umfeld. Das betrifft auch die Art und Weise der Kommunikation. Inzwischen frage ich mich: Welche Art der Kommunikation findet in unserer Stadt statt? Und dann geht es mir nicht gut. Denn was ich brauche: ein Gegenüber, mit dem ich reden kann! In meinem privaten Umfeld und auch im gesellschaftlichen!

Und das wünsche wir auch euch: Partner, mit denen ihr wirklich reden könnt!

 

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